Elementearbeit


Was bringt es, sich mit den Elementen zu befassen?

Warum ich mich mit den Elementen befasse?

Um mir einige offene Fragen zu beantworten, die mir wichtig erscheinen.

Auf eine Gretchenfrage habe ich schon eine Antwort bekommen: Spreche ich jetzt von den Elementen, beschränke ich mich auf die klassischen vier. Sie sind für mich greifbarer und letztendlich, wenn sie alle vier miteinander harmonisieren, dann passt es auch mit dem Geist, dem Äther.

Vernachlässigen werde ich dieses Element nicht. Wie ich mir ihm nähere, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber es ist das Element das die Welt und damit auch mich im Inneren zusammen hält.

(Goethe möge es mir verzeihen. )

Schon am letzten Herbstvollmond begann für mich meine Reise zu und mit den Elementen. In meinen ersten Aufgaben sollte es darum gehen, eine Verbindung zu den Elementen aufzubauen und zu schauen, wo ich stehe und welche Beziehung ich zu den Elementen habe. Dazu beantwortete ich mir einige Fragen....und begann so mit einer Art "Bestandsaufnahme"....

Alle Arbeitszettel werde ich aufheben und mit einem Datum versehen.



Übung macht…eine Beziehung zu den Elementen
Um mit den Elementen in Kontakt zu treten, in den Austausch zu kommen, mit ihnen vielleicht auch Zwiesprache zu halten, versuchte ich mir Fragen aus meinem „Arbeitsheft“, das ich mir für die Elementearbeit angelegt hatte, zu beantworten. Einige Fragen konnte ich mir leicht beantworten, andere eben nicht.
Daher werde ich weitere Übungen aus meinem Arbeitsplan in meine Arbeit mit den Elementen einfließen lassen um weiterhin in eine Beziehung zu den Elementen zu kommen……wie die obige Überschrift ja schon verrät.
Am Wochenende hatte ich dann auch ganz unbeabsichtigt die Möglichkeit mit einigen Elementen in Kontakt zu kommen…auf einem Spaziergang auf eine Halde wehte ein heftiges Lüftchen. Meine Füße trugen mich über graue Erde…und auf dem Haldengipfel machten wir bei herrlichem Sonnenschein vor dem Abstieg eine ausgedehnte Pause. So konnten wir an diesem Tag nicht nur das schöne herbstliche Wetter genießen…nein wir hatten dann auch eine elf Kilometer lange Wanderung geschafft.






















1.Übung: Assoziieren 

In meinem Raum den ich hier „Seelenraum“ nennen werde, sorgte ich gestern Morgen für Ungestörtheit. Ich richtete mich ein. Nahm einen Zettel zur Hand und schrieb in großen Buchstaben Luft darauf. Dann begann ich frei zu assoziieren. Ich schrieb alles auf, was mir zum Begriff Luft einfiel. 
Bewerten wollte ich nichts…ich schrieb es einfach nur nieder. Ich möchte diesen mit Datum versehenen Zettel aufheben. (Es wird mich vielleicht später interessieren, wie ich angefangen bin, oder es zeigen sich Dinge, die sehr spannend sein können.) Das gleiche machte ich auch mit den Begriffen Feuer Wasser und Erde.
2.Übung: Kreative Annäherung

Auch hier bei fand ich Ruhe in meinem „Seelenraum“ und konnte ungestört mit den Elementen arbeiten. Als erstes versuchte ich mich dem Element Luft kreativ zu nähern. Die Bilder, die ich gestalten wollte hatte ich schon im Kopf. Da ich mich den Elementen in mehreren Darstellungsformen nähern möchte, gestaltete ich die ersten kreativen Versuche am Computer.
 Das Bild des Elementes Feuer, stellte sich in der Darstellung am Computer als sehr schwierig heraus...

Mit dem Element Wasser tat ich mich zuerst sehr schwer, aber das änderte sich mit dem kreativ sein.

Ganz zum Schluß gelang mir dann das Element Erde recht gut darzustellen...

Wie und wann werde ich Zeit finden, mit der nächsten kreativen Annäherung zu beginnen?
Wie soll diese aussehen?

3.Übung: Aufstellung


Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. Eine weitere Aufgabe meiner Elementearbeit wollte erarbeitet werden. Ich richtete mir ein ruhiges Plätzchen in meinem Seelenraum ein und sorgte für Ungestörtheit dieses Mal nehme ich einen Stapel  Papier und einen Stift zur Hand und male eine „Aufstellung“ auf.

Auf die Mitte eines Blattes zeichne ich ein Zeichen für mich auf und dann die Zeichen für die vier Elemente um mich herum.

Vorab hatte ich mir schon kleine Gegenstände ausgesucht, die für mich die Elemente darstellen:

Für das Element Luft suchte ich mir eine Feder aus,

für das Element Feuer steht eine Kerze an dem Platz,

für das Element Wasser verwendete ich eine Muschel und

das Element Erde wird von einem Stein verkörpert.

Das hat gerade für mich den Vorteil, dass ich so in meiner Aufstellung beweglicher bin.



Die Elemente in mein Leben einladen

Heute soll es bei meiner Elementearbeit darum gehen, was ich tun kann um die Elemente besser kennen zu lernen sie sozusagen in mein Leben einzuladen. Oder besser gesagt, was ich machen kann, um mir die Anwesenheit der Elemente in meinem Leben zu vergegenwärtigen und bewusst zu machen, sie zu spüren und ihre Qualitäten wahr zu nehmen. Denn ich lebe ja mit ihnen…

4. Übung: Die Erstellung der Elementealtäre

Für jedes Element versuche ich in den nächsten Tagen einen Elementealtar zu erstellen. Jeweils eine kleine Ecke in meiner Wohnung werde ich dekorieren. Alles, was mir einfällt und was ich mag ist gut. Je bunter und mehr, desto besser. Und das schöne! Ich darf den Altar nach Herzenslust verändern und „wachsen“ lassen.

Am Anfang dachte ich ja noch es ist leicht einen Ort für die jeweiligen Elementealtäre zu finden, doch jetzt scheint es schwerer als gedacht. Fragen tauchen auf. Nach welchen Kriterien suche ich die Orte aus? 





5. Übung: Meditation mit den Elementen

Eigentlich wollte ich diese Aufgabe schon vor längerer Zeit angehen, aber das Meditieren, das ich noch nicht wirklich beherrsche… bereitete mir bis vor Kurzem noch etwas Kopfschmerzen. Nach den Rauhnachtmeditationen habe ich deutliche Erfahrungen sammeln können.
An diesem Morgen hatte ich einige Zeit zur Verfügung. In Ruhe und Ungestörtheit fand ich meinen Platz in meinem „Seelenraum“. Ich richtete mich ein und setzte mich mit aufrechtem Rücken entspannt hin. Dazu benutzte ich mein Meditationskissen. Dann stellte ich die Elemente, bzw. deren Stellvertreter,vor mich hin:
Ein Räucherstäbchen für die Luft
Eine Kerze für das Feuer
Eine Muschel für das Wasser
Einen Stein für die Erde
Ich habe diese Dinge so gewählt, dass ich sie während der Meditation in meine Hände nehmen kann.
Ich versuchte mich auf das Element Luft zu konzentrieren…ich atme tief in meinen Bauch ein und aus, ein und aus. Ich versuchte die Alltagsgedanken die kamen, anzusehen und ließ sie weiter ziehen. Alles was ich dachte, fühlte und wahr nahm liefert mir Informationen. Nach einer Weile war das Räucherstäbchen in meinen Händen abgebrannt und ich kam wieder zurück in das Hier und Jetzt. In meinem Notizbuch für meine Elementearbeit notierte ich meine Eindrücke.
Ein wenig später begab ich mich in meine nächste Meditation und nahm das Kerzenschälchen in meine Hände. Ich versuchte mich wieder zu konzentrieren und wollte mich nun auf gleicher Weise dem Element Feuer nähern. Anfangs spürte ich noch die Wärme des Kerzenschälchens und es fühlte sich angenehm an. Meine Gedanken wurden ruhiger und ich spürte langsam die Ruhe, die ich gerade für dieses Element benötigte. Die Flamme dieser Kerze erlosch nach einiger Zeit und ich begab mich langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt. Weitere Notizen füllten Seiten in meinem Notizbuch.
Für die nächste Meditation nahm ich die Muschel in meine Hände und ließ diese auf mich wirken. Mein unruhiger Geist kam nur langsam zur Ruhe. Immer wieder flogen Gedanken durch meinen Kopf. Lange brauchte ich um in die so dringende innere Ruhe zu kommen. Es fiel mir sehr schwer. Nach langer Zeit gelang es mir. Am Ende einer wunderbar erfüllten Mediation wurde diese Muschel an den Strand gespült und ich kam zurück ins Hier und Jetzt. Weitere Eindrücke notierte ich.
In meinen Händen lag dann ein Stein und ich begann meine Meditation. Es gelang mir meinen Geist zu beruhigen. Sehr schnell spürte ich die Ruhe und die Kraft, die diese Meditation mit sich brachte. Ich fühlte mich seltsam geborgen und „zu Hause“. Eine wunderbare Erfahrung das mein innerer Geist auch ruhig sein kann. Ziemlich „geerdet“ ging ich den Weg zurück ins Hier und Jetzt. Ich freute mich auf meine Notizen.
Diese Meditationen haben mir gezeigt wie unterschiedlich die Elemente sich zeigten, wie unterschiedlich ich sie empfand. Diese Übungen werde ich noch zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen.
 
6. Übung: Elemente handwerklich entdecken


Ich merke gerade, je vielfältiger mein Umgang mit den Elementen wird, desto ideenreicher  kann ich mich ihnen annähern. Und je näher ich ihnen bin, desto mehr kann ich von ihnen lernen.
Um mich der Luft anzunähern, versuchte ich aus meinen getrockneten, im letzten Jahr gesammelten Kräuter, eine Räuchermischung her zu stellen.

Dann fand ich die Zeit mich mit dem Feuer zu beschäftigen. Ich  begann aus all den Wachsresten der Weihnachtszeit eine Kerze zu gießen.

Um mit dem Wasser in Kontakt zu kommen machte ich etwas pragmatisches: ich frischte meine erste-Hilfe-Kenntnisse in einem Kurs wieder auf. (Er wurde von meinem Arbeitgeber angeboten…genau zur passenden Zeit. An diesem Wochenende konnte ich ihn abschließen)
Um mit der Erde in Verbindung zu kommen, geht meiner persönlichen Meinung nach nichts über das Gärtnern. Da es jetzt aber nicht die richtige Zeit wäre im Garten zu arbeiten, beginne ich die Gartenarbeit am warmen Ofen, was das Durchstöbern der Gartenzeitschriften und Gartenbücher beinhaltet. Ich werde mir noch eine To-Do-Liste der Gartenarbeiten anlegen.

Ich komme sehr gut vorran...noch scheint die Energie vorhanden zu sein.


7. Übung: Bewusstes Fühlen der Elemente 1/4


Schaue ich mir kleine Kinder an, sehe ich, wie sie alle fünf Sinne benutzen, um die Welt um sich herum zu be-greifen und zu erkunden. Das ist etwas, das ich viel zu selten bewusst tue. Ich möchte mit Zeit und Muße die Elemente erfahren…
An diesem Sonntag begann ich mit der weiteren Entdeckung der Elemente. Ich fand am Morgen die Zeit mich zurück zu ziehen und in meinem Seelenraum mit kleinen Aufgaben und Texten die Verbindung zu den Elementen zu vertiefen…

 


…diese Anregungen und Aufgaben halfen mir dabei auch einige meiner Fragen zu beantworten. Ein sehr erfahrungsreicher Morgen...


8. Übung: Bewusstes Fühlen der Elemente 2/4


Heute habe ich mir eine besondere Aufgabe vorgenommen:




Von den aufgeführten Vorschlägen habe ich noch keine umsetzen können. Dafür wurde ich eingeladen an einem Indoorcycling-Kurs teil zu nehmen.Er wird über mehrere Wochen gehen. Da bin ich ja mal gespannt, wie mir das gefällt.

Nachtrag vom 17.01.2017: Den letzten zwei Fragen gab ich ehrliche Antworten...es gab die ein oder andere Phase wo ich in einem "Tunnel" war. Am Ende des Trainings war ich glücklich...das hatte ich schon lange nicht mehr. Ausgepowert fühlte ich mich auch nicht.


 9. Übung: Bewusstes Fühlen der Elemente 3/4
 
Ich versuchte, mich diesen Aufgaben zu widmen. Sie hörten sich etwas befremdlich an...



 (...wenn Schnee und Regen auch zum Element Wasser gehören 😂 dann habe ich heute sicherlich besondere Erfahrungen gemacht. Bin dem Element Wasser sehr nahe gekommen...😂 😂 😂)

 10. Übung: Bewusstes Fühlen der Elemente 4/4

Weitere Aufgaben warten  


Irendwie gerade mein Element...mein Töpferkurs hat begonnen.  Eine Idee die ich gerne umsetzen möchte: Eine Schwimmerin oder Badenixe für meinen Badewannenrand...ob es mir geling?

11. Übung: Elementespaziergang

Elemente im Leben entdecken

Ich nehme mir heute Zeit und mache einen Spaziergang. Zuerst einmal nichts besonderes. Aber dieser oder auch die folgenden Spaziergänge die ich in den kommenden Tagen oder vielleicht Wochen machen werde, möchte ich als Elementespaziergänge erleben. Vorab habe ich mir schon eine Route überlegt.
Auf meinem heutigen Spaziergang versuche ich alle Elemente bewusst wahr zu nehmen, sie zu spüren und zu ihnen einen weiteren Zugang zu bekommen.
Die Luft ist da…sicher, sonst hätte ich ein Problem. Trotzdem ist es schön, diesem Element in aller Deutlichkeit zu begegnen. Meine Route führt mich heute dahin, wo der Wind mir um die Nase bläst. Es ist kalt und gerade geht die Sonne auf…




Auf freier Fläche bin ich unterwegs und die Morgenluft ist schön klar. Immer wieder atme ich ganz bewusst langsam ein und langsam aus. 




Immer fester wird gerade meine Verbindung zu diesem Element. 

Aber auch dem Element Erde bin ich durch mein Gehen auf der Erde verbunden. Mein Weg führt mich lange Zeit vorbei an Felder und Wiesen. Weiter gehts vorbei an einem kleinen Fluss. Auf einer etwas abseits stehenden Bank nehme ich Platz und schaue auf die Spiegelung im Wasser. Lasse meine Gedanken fließen…

Wie werden die nächsten Elementespaziergänge werden?