Freitag, 4. August 2017

Wasser ist für mich etwas besonderes…




…obwohl es in unseren Breiten überall vorkommt. Ich gehe mit ihm täglich um.
Wir könnten viele Tage ohne Nahrung auskommen aber nur wenige ohne Wasser. Dieses Element ist die Wiege des Lebens. Es kommt in einer unübersehbaren Formenvielfalt vor.



Meine letzten Wochen waren davon geprägt, mich diesem Element auf vielfältige Weise zu nähern.
Da waren die Spaziergänge am Meer in der Gezeitenzone und an den Alpseen,




den besonderen „Wasserbegnungen“ an Gletscherflüssen- und Gebirgs- und kleinen ruhig dahinfließenden Wiesenbächen. 



Den Besuchen an bekannten und unbekannten Quellen. Das eintauchen ins Wasser beim Schwimmen. Das Segeln auf einem kleinen Bötchen, die ruhigen abendlichen Stunden am Meer. Gerne habe ich diese Ausflüge mit kleinen Ritualen gepaart was mir zu Beginn schwer gefallen ist. Mit dem Tun entwickelte ich eine befreite Art meine Rituale, Meditationen und Übungen durchzuführen.





Auf einer Motorradtour durch die italienischen Nordalpen kamen wir durch Täler in denen sich einmal große Bergflüsse ihr Flussbett gegraben hatten. Mit welcher Macht sich hier das Wasser irgendwann einmal seinen Weg bahnen konnte, konnten wir an den riesigen mitgeführten Steinen erkennen, die im nun ausgetrockneten Flussbett lagen, was mich sehr nachdenklich stimmte.

Welch imposantes Schauspiel würde dieser Bergfluss uns bieten, würde er Normalwasser führen! Man konnte deutlich erkennen, das in dieser Bergregion in den letzten Wochen, wenn nicht sogar Monaten nicht viel Regen gefallen war.

Nachdenkliche Grüße