Freitag, 14. April 2017

Von Lebensträumen und Tagen am Meer…


„Nach dem Sternenhimmel
ist das größte und schönste,
was Gott erschaffen hat,
das Meer.
(Adalbert Stifter aus : Wie ein Tag am Meer)

Seit Wochen diese Vorfreude. Am vergangenen Wochenende war es so weit. Eine Auszeit auf (m)einer Insel.

Taschen ins Auto gepackt und los geht’s. Richtung Norden…nach Eemshaven in den Niederlanden. Von dort mit der Fähre übersetzen nach Borkum. In dieser einstündigen Überfahrt setzte bei mir der Auszeitmodus ein. Die Zeit zum Aufatmen genießen, die Dinge einfach laufen lassen. Runter kommen und die innere Ruhe finden.
Den Rhythmus des Meeres in mich aufnehmen…auf den Horizont schauen.
Hach…herrlich.
Nach einer einstündigen Überfahrt und einer Fahrt mit der Inselbahn kommen wir nach einem kurzen Weg im Hotel an. Das Gepäck deponieren wir und machen uns auf zum Strand. Hier mache ich die ersten Fotos…das muss sein.


Am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück
 liehen wir uns Fahrräder aus 
um die Insel weiter zu erkunden.


An einem Fahrradparkplatz machten wir Halt. 
Laut Karte mussten wir ab hier zu Fuß weiter. 
Eine gute halbe Stunde Fußweg lagen noch vor uns.
Durch Schilfgürtel und Salzwiesen.


Über die letzten Dünen wandern und 
dann einen grandiosen Ausblick genießen.



Am Wanderweg einen Platz 
fürs Picknick suchen und die Ruhe genießen.
Die Möwen kreisen über uns 
im scheinbar unendlichen Blau. 
Unter ihnen rauscht das Meer, 
dessen Wellen an den Strand rollen und 
sich mit leichtem Tosen am Strand brechen.



Wir fuhren an einladenden Gasthäusern vorbei und genossen auf der Rückfahrt auf einer Gartenterasse Kaffee und Kuchen. Beim Abstecher zum Yachthafen entdeckten wir ein gemütliches Kaffee an dem wir eine kurze Pause machten, bevor wir die Rückfahrt antraten.

An diesem Tag fuhren wir mit dem Rad mehr als 32 Kilometer. (Zeitweise habe ich mir auf dieser Radtour, die ausführlichere Radwegbeschilderung, wie sie auf dem Festland üblich ist, gewünscht.)

 🌊☀🌊☀🌊☀🌊☀🌊☀🌊

Am nächsten Tag wanderten wir nach einem reichhaltigen Frühstück los.
Auch auf Borkum kann man wandern. Der Wind zerzauste uns die Haare und die Seeluft weht uns mit aller Frische ins Gesicht. Die Luft schmeckt salzig. Auf dem endlos langen Sandstrand sind wir stundenlang gewandert und wir haben die Augen nach kleinen Schätzen offen gehalten.



Es gibt nur noch das Hier und Jetzt.
Wir sind angekommen, am Meer.
Auf Borkum.

Nach diesem wundervollen Urlaub, 
darf ich nun ein Häkchen machen 
auf meiner LebensträumeWunschliste.

Euch allen wünsche ich eine gute Zeit.