Sonntag, 12. März 2017

Jeder Mond hat einen Namen (3/12)




Die Natur beginnt endgültig zu erwachen. Der Boden wird wieder weicher, die ersten Blumen wie das Schneeglöckchen und die Krokusse beginnen zu blühen. An den Sträuchern zeigen sich die ersten Blüten., Regenwürmer werden aktiv und die Vögel kehren zurück. Das Vogelkonzert am Morgen lässt mich den Tag fröhlicher beginnen.
Aber zugleich ist es noch ein Kampf des Winters, der seine Herrschaft nicht ganz so leicht abgeben möchte. Hin und wieder zeigt er sich in Sturmböen und Schneeschauern und kalten Temperaturen.

Zum Ende des Monats beginnt die Zeit des Aussäens.

Nicht nur für Pflanzen, Früchte und Gemüse.

Es ist auch die Zeit der geschmiedeten Zukunftspläne, der Beginn der Erneuerungen und der To-Do-Listen.

Dieser Vollmond ist für mich, aus gegebenem Anlass, der Beginn meiner "Wunschliste"

Sonntag, 5. März 2017

9. Übung: Spürübung



Vom Versuch meiner 1. Spürübung…

…die auch wieder das Element Luft betrifft. Ich nehme mir gleich eine kleine Auszeit. Das Fenster in meinem Seelenraum habe ich nur so weit geöffnet, das der heftig aufkommende Wind es nicht aufdrücken kann. An meinem Platz richte ich mich ein. Ich schließe meine Augen. Ich atme ganz bewusst ein…nicht nur so neben bei, wie ich es so oft im stressigen Alltag mache.
Durch die Nase langsam tief ein. Die Luft strömt tief in meinen Bauch ein. Durch dem Mund lasse ich sie wieder heraus. Ich nehme die Luft und meine Atemwege bewusst wahr. Ich richte meine Aufmerksamkeit auf die Räume in meinem Körper: Den Hals-Raum, den Brust-Lungen-Raum, die Kopfhöhlen und den Bauchraum. Ich atme tief in Zeitlupentempo die Luft ein.
Ich achte auf die Düfte, die sie transportiert und Geräusche die an mein Ohr getragen werden. Ich versuche einen Geschmack der Luft zu bekommen…geht das überhaubt?
Die Luft die ich gerade einatme fühlt sich angenehm an.
Meine Gedanken gehen zurück. Wie schwierig war es für mich vor zwei Jahren Luft zu holen, meine Lungen mit Luft zu füllen, sprechen zu können. Gut das ich Menschen an meiner Seite hatte, die mich in dieser Zeit unterstützt haben.
Danke dafür.
(Luft zu holen wie ich es heute wieder kann ist keine Selbstverständlichkeit für mich.)


Achtet gut auf euch.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Windin und eine weitere Elementearbeit



 

Langsam wird es wärmer, die Tage sind schon wieder deutlich länger. Über jede einzelne Sonnenstunde freue ich mich. An den Bäumen sind die Blattknospen immer deutlicher zu erkennen. Noch hält sich der Frühling zurück, aber er ist zu spüren. Schneeglöckchen zeigen ihr weißes Glockenkleid und die ersten Krokusse schauen zaghaft hervor.

 

Am heutigen Morgen hob die Windin meine Gardinen am offenen Fenster wie Segel hoch hinauf. Ich lauschte ihrem Spiel mit den Zweigen und herabgefallenen Blättern. Sie war schnell unterwegs in unserem Hausbaum. Ich konnte sie gut hören. Stark und kräftig blies sie um unser Haus. Gegen Mittag zeigte sich die Windin von ihrer stürmischen Seite. Aber es blieb nicht dabei. Zum Sturm gesellte sich kräftiger Regen.

Ich musste die Zeit am Morgen unbedingt für eine Meditation nutzen. Was mir unerwartet gut gelang.

 

Immer wieder habe ich in den letzten Tagen Informationen über das Element Luft gelesen und gesammelt. Diese dienen mir für die Erstellung meiner ersten Korrespondenzliste. Es wird die des Elementes Luft werden. Ich möchte versuchen sie besonders zu gestalten.

Freitag, 10. Februar 2017

Jeder Vollmond hat einen Namen (2/12)



Der Mond hat die Vollmondphase längst durchlaufen. Ich hatte nur ganz kurz die Möglichkeit ihn zu sehen. In dieser Nacht tauchte er die Natur nur ganz kurz alles in silberfahles Licht. Wie alle Vollmonde trägt auch er mehrere Namen: Schneemond, Hungermond oder Wolfsmond.

Der Name für diesen Vollmond, Hungermond, ist irgendwie nach zu vollziehen. In der Vergangenheit war der Februar für viele Bewohner der nördlichen Erdhalbkugel ein karger Monat. Langsam gingen die Vorräte zu Ende und man wartete sehnlichst auf die ersten Zeichen des Frühlings. Während man im Februar oft hungerte hofften die Bewohner darauf, bald ihre Felder zu bestellen.

Dem Februar-Vollmond möchte ich hier den Namen Wolfsmond geben.

Dieser Name entstand wahrscheinlich, weil in dieser Zeit die Wölfe mit der Paarung beginnen und mehr als normal heulen, um die Rangordnung festzulegen. Außerdem kamen sie aufgrund der Kälte und des Hungers häufig näher an die menschlichen Siedlungen als sonst.

Eine der vielen Namensdeutungen die ich im Internet fand.

Nachfolgend mein Versuch den Wolfsmond zu fotografieren...